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Die Macintosh Hardware FAQ

Die FAQ zur Macintosh Hardware, Airport, Netzwerk und Zubehör



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USB
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USB-Schnittstellen

Hier finden Sie Tipps zu den USB-Schnittstellen die sich an den Macintosh Computern befinden. Pinbelegung mit genauer Signalbeschreibung und Fehlerbehebungen finden befinden sich noch ausführlicher in DOITMAC.


Stromversorgung:

Zu den diversen Problemen die mit der Stromversorgung von externen Geräten im Zusammenspiel mit dieser Schnittstellen auftreten können finden Sie hier einige kurze Tipps die die helfen sollen die gröbsten Fehler zu vermeiden.

USB-Festplatten, angeschlossen an USB 1.0 und USB 2.0 Schnittstellen, die ohne eigene Stromversorgung betrieben werden, haben generell das Problem das die Stromversorgung über den USB-Bus oft nicht ausreicht um eine Festplatte sicher anlaufen zu lassen. Ein USB Port am Mac kann bis maximal 500 mA Bus Strom liefern. Bei einer Betriebsspannung von +5 Volt und einer Leistung von 500 mA steht an einem USB-Port eine rechnerische Leistung von 2,5 Watt zu Verfügung.

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Was mit 2,5" Festplatten noch funktioniert klappt mit 3,5" Festplatten nicht immer.

3,5" Festplatten benötigen wesentlich mehr Strom, besonders beim Anlaufen, als ein USB Port technisch zu Verfügung stellen kann und sind daher am besten immer nur mit eigenem Netzteil zu betreiben um eine Überlastung der USB-Ports zu vermeiden.

USB Ports an Tastaturen leisten in etwa 100 mA pro Port. Die USB Ports am Mac bis Anfang 2011 leisten bis zu 500 mA. Wie sich ein USB Gerät am Mac anmeldet sieht man im Systemprofiler unter USB. Genau hier sieht man auch wie viel Strom das Gerät bei der Anmeldung am System anfordert hat.

Bei MacBook (Pro) Modellen aktueller Bauart wurde die Stromversorgung der USB-Schnittstellen auf rund 1600mA erhöht. Mit diesen Geräten sollten keine Probleme mit der Stromversorgung externe Laufwerke auftreten.


Symtome

Die Festplatte startet und bleibt sofort wieder stehen
Die Festplatte meldet sich unmotiviert selbstständig ab
Festplatte läuft gar nicht erst an
Die LED der Festplatte bleibt dunkel
Die Festplatte erscheint nicht im Sytemprofiler
Immer wieder Datenverlust
Undefinierte Fehlermeldungen

Ursache:

Die Stromversorgung ist mangelhaft bzw. die Stromaufnahme der verwendeten Festplatte ist im Anlaufmoment deutlich höher als die 500mA die der USB-Port insgesamt zu Verfügung stellen kann. Das trifft auf ältere Macintosh auf jeden Fall zu, bei Macs neuerer Generationen ist es nicht mehr ganz so eng ausgelegt.
Siehe weiter oben.

Es funktioniert daher auch selten mit sog. Y-USB-Kabeln richtig

Ausführlicher in der DOITMAC FAQ

Abhilfe

- Zu lange und zu dünne (billige) USB-Kabel vermeiden, das USB-Kabel austauschen
- Diese Festplatte nach einem aktiven USB-Hub (mit eigenem Netzteil) betreiben
- Ein eigenes Netzteil für diese externe Festplatte verwenden
- 3,5" USB-Festplatten bzw. USB-CD Brenner niemals ohne eigenes Netzteil betreiben

Meldet sich eine Festplatte öfter selbstständig ab und Mac OS X meldet dann das man die Festplatte vorher auswerfen sollte - hängt das eher mit der USB-Bridge in diesem Gehäuse zusammen. Man tauscht als erstes immer das USB-Kabel. Das ist am einfachsten. Man testet die Festplatte an einem andern Computer.

Weiter kann man nach einer aktuelleren Firmware für die in dem Festplatten-Gehäuse verwendeten USB-Bridge zu suchen. Es besteht natürlich die Möglichkeit das die USB-Bridge ganz einfach defekt ist

Weitere Hinweise finden sich im Apple-Diskussionsforum (Englisch):

USB disk disconnects randomly
External USB hard drive spontaneously ejects

Den FireWire-Anschluss dieser Festplatte verwenden, falls vorhanden, um alles das eben hier genannte zu umgehen. Der Firewire-Anschluss besitzt eine bessere Stromversorgung.


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USB-Schnittstelle zurücksetzen

Beim PPC-Mac den PRAM-Reset versuchen.
Beim Intel-Mac den SMC-Reset versuchen.

Wird die Festplatte dann noch immer nicht richtig erkannt, bleibt noch ein Gegentest an einem anderen Computer. Hilft auch das nicht bleibt nur noch der Austausch der kompletten externen Festplatte. Es kann dann auch ein Fehler an dessen USB-Controller vorliegen.


Undefinierbare Fehlermeldungen

Gibt Mac OS X seltsame Fehlermeldungen aus die z.B beinhalten das aus einer USB 2.0 Schnittstelle plötzlich eine USB 1.1-Schnittstelle geworden sein soll, kann das mit einem defekt eines USB-Geräts oder einem USB-Kabel zusammenhängen.

In diesem Fall alle USB-Geräte entfernen, den Mac neu starten und dann nach und nach alle USB-Geräte und Kabel wieder anschließen.

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Firewire
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Firewire-Schnittstellen

Die Firewire-Schnittstelle, in unterschiedlicher Anzahl am Macintosh verbaut, bietet dem Anwender eine universelle High Speed-Schnittstelle an. Die meisten Macintosh Computer besitzen zwei externe FireWire IEEE 1394 Anschlüsse die für alle Arten von Video- und Datenendgeräten verwendet werden können. Alle Ports unterstützen serial I/O mit 100, 200, und 400 Mbps oder 800 Mbps.




Probleme:

Die schnellste Schnittstelle mit den wenigstens Problemen am Mac ist die Firewire-Schnittstelle. Durch das einfachere Protokoll, gegenüber USB, ist mit dieser Schnittstelle ein reibungsloser Betrieb mit externen Festplatten und CD-Brenner gewährleistet. Zudem gibt es hier nur sehr selten Probleme mit der Stromversorgung externer, auch Bus-Powered Festplatten


Stromversorgung:

Alle Ports unterstützen eine Anschlußkapazität von 6 Watt (8 Watt Peak) für bis maximal 62 externe Geräte. Die Apple Firewire Ports sind für asynchronen und isochronen Datentransfer nach dem IEEE Standard 1394 ausgelegt und zu allen diesen Geräten kompatibel.

Die Stromversorgung der FireWire-Schnittstellen liefert eine regulierte Spannung von +12 V und einer maximalen Leistung von 6 Watt (8 Watt Peak) an.


FireWire Pinbelegung:

Pin Signal Beschreibung
1 Power +12VDC, reguliert
2 GND GND für Power und Schirm
3 TPB- Twistet Pair B, Differential Signal
4 TBP+ Twisted Pair B, Differential Signal
5 TPA- Twistet Pair A, Differential Signal
6 TPA+ Twistet Pair A, Differential Signal
- Schirm äusserer Kabelschirm

Apple Target Disk Mode:

Zum verbinden von zwei Apple Computer über ein Firewire-Anschlusskabel.

Bei Verwendung der Firewire-Schnittstellen hat der Benutzer die Möglichkeit den Target Disk Mode (TDM) zu benutzen. So lässt sich z.B ein Apple Notebook wie eine externe Festplatte verwenden. Verbinden Sie dazu zwei Macintosh mit einem FireWire-Kabel.

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Um den TDM zu aktivieren halten sie beim booten des Notebooks die Taste "T" gedrückt, sobald ein grosses Firewire-Icon auf dem Desktop erscheint verhält sich das Gerät wie eine externe Firewire-Festplatte von der ein zweiter Macintosh z.B booten kann.

Sobald das Firewire-Icon auf dem Bildschirm erscheint kann die Taste losgelassen werden.

Es ist z.B die schnellste Methode ein MacOS X Volume zu klonen

Firewire 800:

Mit 800 Mbps besitzt diese Schnittstelle mehr als eine zweimal so große Bandweite als USB 2.0. Für Bandweiten-intensive Anwendungen wie z.B Grafiken, DV-Formate, Kamereas, Festplatten, CD-Brenner und ähnliche Geräte ist IEEE 1394b die z.Z leistungsfähigste Schnittstelle.

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Firewire 400 und Firewire 800 sind, bis auf die Stecker, zueinander kompatibel. Firewire 800 ist abwärtskompatibel. Adapterkabel für die Firewire 800 Schnittstelle mit 9 poligem Stecker, um diese Geräte auch an der Firewire-Schnittstelle 400 und umgekehrt anstecken zu können, finden sich im einschlägigen Fachhandel.

Pin Signal Beschreibung
1 TPB- Differential Signal
2 TPB+ Differential Signal
3 TPA- Differential Signal
4 TPA+ Differential Signal
5 Schirm A-, A+
6 - GND
7 NC nicht benutzt
8 + positive Versorgungsspannung, meist +12 V
9 Schirm B-, B+

Firewire 800-Erweiterungskarte für Macintosh mit PCI-Steckplätzen finden sich bei Sonnet und DSP. Die Karten sind für 64 Bit-PCI-Steckplätze ausgelegt.

iLink:

"iLink" ist nichts anderes als eine vierpolige IEEE 1394 Firewire-Schnittstelle mit einer Namensgebung von SONY. Die Bezeichnung iLink findet sich auf einer ganzen Reihe von Videogeräten dieses Herstellers.



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Thunderbold
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Thunderbold Schnittstelle

Sie finden hier Pinbelegung der Tunderbold-Schnittstelle und Tipps was man mit dieser Schnittstelle alles machen kann bzw. zu was Thunderbold fähig ist und welche Video-Adapter benötigt werden.


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Thunderbold ist eine Schnittstelle für Festplatten und Displays. Jede Thunderbolt Schnittstelle enthält die Funktionalität des DisplayPort und einer PCI Express Schnittstelle. Genauer bedeutet dies das diese Schnittstelle z.B Video und Audio-Schnittstelle gleichzeitig sein kann und dabei 1080p fähig ist. Es können somit an ein und der selben Schnittstelle ein Mini DisplayPort-Display, oder ein DisplayPort auf HDMI, DVI, oder ein VGA Display angeschlossen werden wenn der richtige Adapter verwendet wird. Gleichzeit dient die selbe Schnittstelle dann auch noch für z.B eine externe Festplatte.

Die elektrische Kabellänge liegt bei Thunderbold bei ca. 10 Metern insgesamt. Bei der später kommenden optischen Thunderbold-Schittstelle wird die Glasfaserverbindung länger sein. Die Geschwindigkeit der Schnittstelle liegt bei einer Kabelverbindung bei pro Port bei 10 GB/s, optisch pro Port bei 50 GB/s

Thunderbolt besitzt eine Dasy-Chain-Architektur, so sind mehrere Geräte hintereinander an die gleiche Buchse anschließbar.

LaCie hat als einer der ersten Unterstützer die externe Festplatte Little Big Disk mit zwei SSD-Festplatten und Thunderbolt-Schnittstelle angekündigt.



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IDE
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IDE Schnittstelle

Sie finden hier Pinbelegung der IDE-Schnittstelle. Macintosh verwenden die Standardbelegung der IDE-Schnittstelle wie von PC her bekannt.

Seit ATA-66 sind die IDE Kabel nicht mehr 40 polig sondern 80 polig. Das Kabel hat auch eine Ausichtung, d.h. man kann nicht beliebig einen Stecker auf den Controller bzw. das Board und einen anderen auf das Laufwerk stecken - ein farbig definierter Stecker ist für den Controller bzw. das Logicboard gedacht, daher besitzt dieser die Farbe blau, genau wie die Buchse auf dem Board/Controller und einer der Kabel-Stecker.

Damit ATA-66/100 funktioniert, müssen drei Bedingungen erfüllt sein:




- alle Laufwerke müssen ATA-66 beherrschen.
- der Controller muss ATA-66 fähig sein.
- das Kabel muss ATA-66, 80 polig IDE sein

Alle drei Punkte werden vom IDE Controller geprüft und erst wenn diese in Ordnung sind geht er in den ATA-66/100 Mode. Ob das Kabel das richtige Kabel ist erkennt der Controller an einem bestimmten Pin der keine Belegung/Signal hat. Das kann der spezielle Kabelstecker (Controllerstecker) sein oder eben eine gekappte Ader. Ein ominöses Loch im IDE Kabel.

Wir raten zu Kabeln die nicht länger als 30 cm bis maximal 40 cm sind. Längere Kabel können, müssen aber nicht Funktionieren. Ganz abgesehen davon, dass bei billigen Kabel die Flankensteilheit der Signale verzerrt wird. Kabeladern zu dünn, keine Oberflächenversilberung der Adern, billige Kontakte, die zu rascher Oxydation/Korrosion neigen usw. Wenn man Probleme schon im Vorfeld umgehen möchte hält man sich einfach daran.

Bei allen IDE-Geräten ist das korrekte setzen der Jumper zwingend zu beachten. Festplatte 0 ist Master, Festplatte 1 ist Slave. Das gleiche trifft auch bei optischen Laufwerken zu. Beherrscht der Controller CS (CableSelect) ist der entsprechende Jumper auf neuen IDE-Geräten auch so zu stecken. Master/Slave und CS sind generell nicht mischbar

Wird eine ATA-Festplatte in ein externes Gehäuse eingebaut, ist das richtige setzen des/der Jumper Vorraussetzung. Die Festplatte wird immer Master. Welcher Jumper der Master ist steht auf der Festplatte.




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SATA
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SATA Schnittstelle

Sie finden hier die Pinbelegung der SATA-Schnittstelle. Mit den Intel Macintosh hat auch die SATA-Schnittstelle breit ihren Weg in den Mac gefunden. Es wird die Standardbelegung der SATA-Schnittstelle, wie von PC her bekannt, verwendet. Weitere Informationen finden sich in DOITDRIVE. Jumper gibt es bei diesem Verfahren nicht

Mehr findet sich in DOITDRIVE



Jedes Gerät wird mit einem eigenen Stecker bzw. Kabel direkt am Controller bzw. direkt am Logicboard angeschlossen. Jumper sind keine vorhanden und es müssen daher auch keine Eingestellt werden.


Externe SATA-Gehäuse

Was macht man mit einer aus einem MacBook (Pro) ausgebauten Festplatte? Verkaufen? Das muss ja nicht sein. Man sucht sich ein externes Festplatten-Gehäuse mit einer FireWire- oder USB-Bridge in das man die eben ausgebaute Festplatte einbauen kann um diese als zusätzlichen Speicherplatz verwenden zu können.

Geht nicht? Es geht.

Recht empfehlenswert ist dafür z.B das 2.5" Onnto SATAPro TB-S120 Firewire800 / USB2 (SATA)- Gehäuse. Mit USB 2.0-, Firewire 400- und Firewire 800-Anschluss ist dieses externe Gehäuse ein wahres Anschluss-Genie und kann z.B bei DSP-Memory gefunden werden.

Ebenfalls taugt auch das Daisy Cutter Gehäuse.

Wir raten generell von "billigen" USB-Gehäusen ab da von solchen Lösungen oft nicht gebootet werden kann, genau so oft werden bei 2.5" USB-Gehäusen keine Netzteile mitgeliefert und beim Anschluss an den USB-Port eines Mac Notebooks reicht dann oft die Stromversorgung nicht aus.

(Abhängig von der eingebauten Festplatte)

Bei einer Lösung mit Firewire-Anschuss ist eine ausreichende Stromversorgung immer gewährleistet. Diese Gehäuse sind daher auch etwas teuerer, vermeiden aber generell den Pfusch mit Y-USB Kabel (siehe USB) die dann auch noch zwei USB-Ports an einem Mac oder einem externen Gehäuse gleichzeitig belegen.

Jumper sind keine vorhanden und damit entfällt auch jede Einstellung

Auffällig ist bei manchen "günstigen" Gehäusen das die Firewire 400 oder 800 Ports offensichtlich zwar für weitere Geräte im Daisy-Chain verwendet werden können, oft aber keine weiteren Geräte ohne eigene Stromversorgung daran betrieben werden können. Hier sparen die Hersteller offensichtlich schon die Stromversorgung ein. Andereseits müssen dann auch die internen Netzteil nicht Leistungstark ausgelegt werden da eben nur ein Laufwerk und die Bridge betrieben werden muss.

Nachteilig ist das bei der Verwendung von Geräten wie Kartenleser und ähnlichem die keine eigene Stromversorgung beinhalten.

Abhilfe schafft hier nur ein aktiver FireWire-Hub.


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SCSI
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SCSI Schnittstelle

Sie finden hier Pinbelegung der SCSI-Schnittstellen. In den FAQs geht es um die korrekte Terminierung, die Vergabe der IDs, Kabellängen, Gerätetypen und um die verschiedenen Bus-Typen.

ID-Jumper

Als ID-Jumper wird bei SCSI eine Reihe von 3 Jumpern bezeichnet mit denen es möglich ist das entsprechende Gerät auf eine Adresse zwischen 0-7 fest einzustellen. Externe Geräte besitzen dazu oft auch einen von aussen zugänglichen ID-Schalter.

Jeder Jumper steht für eine Zahl:

Jumper 0 = ID1, Jumper 1 = ID2 und Jumper 2 = ID4
Daraus ergibt sich, entsprechend gesteckt, jede Adresse zwischen 0 und 7

Beispiel: Jumper 1 = ON und Jumper 2 = ON ergibt: 2+3 = SCSI ID5
Beispiel: Jumper 0 = ON ergibt: 1, alle anderen sind OFF = SCSI ID1

Bedenken Sie bitte das die IDO bereits für eine interne SCSI-Platte, ID7 durch den SCSI Controller selbst belegt ist. Bei älteren Macintosh ist z.B zusätzlich noch die ID3 immer durch das eingebaute SCSI CD-ROM belegt.

TP / TERMPWR

TermPwr ist die Stromversorgungsleitung über den SCSI-Bus. Es werden hier alle Terminatoren mit +5 Volt versorgt. Üblicherweise übernimmt die Stromversorgung der Computer. Es schadet aber auch nicht wenn dieser Jumper auf einer oder mehreren SCSI-Geräten gesteckt ist.

Beachten Sie bitte das z.B ein älteres SCSI-ZIP Laufwerk ohne TermPwr nicht arbeitet!

PARITY

Jumper für die Paritätsprüfung. IdR arbeiten die meisten Hostadapter SCSI-Controller ohne Paritätsprüfung. NICHT PCI-SCSI Controller! Sie sollten darauf achten das der Parity-Jumpwer an ALLEN SCSI-Geräte einheitlich eingestellt ist. Entweder alle oder keiner.



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